99 Sachen, die wir im Mühlviertel machen

Ein Dorf tut nichts

23. Juli 2015

Ein Dorf tut nichts – das war ein Beitrag im Rahmen des Festival der Regionen 2001. Das Dorf heißt Eberhardschlag und liegt in Vorderweißenbach. Der Grundgedanke war: „Kann es sein, dass durch die ständige Automatisation einmal nichtmehr genug Arbeit für alle da ist und dass man dann Leute, die keine Arbeit haben, für das Nichtstun bezahlen muss? Ist es in unserer Leistungsgesellschaft legitim, sich für das „Nichtstun“ bezahlen zu lassen?“ Fünf ganze Tage einfach nichts tun, keine Stallarbeit, keine Hausarbeit, keine Gartenarbeit – nicht einmal ein Gläschen Wasser aus der Küche holen? Die Initiatoren Elisabeth Schimana und Markus Seidl hatten diese Idee und so kam es dazu, dass die Hausbetreuer und Helferinnen der Organisation die Arbeit leisteten und die gesamten Bewohner von Eberhardschlag fünf  Tage lang nichts taten außer gemeinsam frühstücken, faulenzen, sonnen, wandern, Karten spielen, und viele mehr, nur NICHT ARBEITEN!

Dass es eine reduzierte Form der Initiative auch heute noch gibt, berichtet das Freie Radio Freistadt

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